Weniger Lebensmittel wegzuwerfen wird oft mit einem perfekten Sieben-Tage-Plan verbunden. Die ReFED-Forschung zeichnet ein realistischeres Bild: Kleine, regelmäßig wiederholte Entscheidungen zählen — besonders vor dem Einkauf und wenn sich Pläne ändern.
Was ReFED untersucht hat
Für den Haushaltsbericht 2026 befragten ReFED und YouGov repräsentativ 1.000 US-Haushalte zu Lebensmittelkosten, Einkauf, Zubereitung und selbst berichteten Verhaltensänderungen.
Welche Verhaltensweisen genannt wurden
Viele Haushalte prüften Lebensmittel vor dem Einkauf, planten Mahlzeiten oder Listen genauer, beobachteten gefährdete Produkte, aßen häufiger Reste und nutzten das Gefrierfach.
Was die Studie nicht beweisen kann
Eine Umfrage erfasst Aussagen, keine gewogenen Abfälle. Wirtschaftlicher Druck kann außerdem Veränderungen auslösen, die schwer dauerhaft beizubehalten sind. Die Ergebnisse geben eine hilfreiche Richtung vor, sind aber kein Versprechen für jeden Haushalt.
Aus den Erkenntnissen ein Wochensystem machen
- Vor dem Einkauf: Kühlschrank, Gefrierfach und bald ablaufende Produkte prüfen.
- Bei der Planung: einige Hauptgerichte statt eines starren Sieben-Tage-Plans wählen.
- Nach dem Kochen: Resten ein Datum und eine nächste Verwendung geben.
- Unter der Woche: gefährdete Lebensmittel sichtbar platzieren.
- Wenn sich Pläne ändern: einfrieren, teilen oder neu einplanen.
Beobachte die Ursache, nicht nur den Abfall
Wenn dasselbe Produkt regelmäßig entsorgt wird, frage warum. Ist die Packung zu groß? Steht es außer Sicht? Kaufst du es für eine ideale Woche, die selten stattfindet? Die Antwort zeigt die passende Lösung: weniger kaufen, anders lagern oder früher erinnern.
Quellen
ReFED und YouGov: American Households in 2026
Progress on the Plate: 2026 ReFED U.S. Food Waste Report
Wirf weniger Lebensmittel weg. Gib weniger Geld aus.
Still Good erinnert dich rechtzeitig an Ablaufdaten, solange du deine Einkäufe noch verwenden kannst.