Alle Artikel

Praxisratgeber

So behältst du Ablaufdaten im Blick, ohne daraus eine neue Aufgabe zu machen

Das beste System hat nicht die meisten Felder. Es ist das, das du auch nach einem anstrengenden Einkauf noch benutzt.

Der Joghurt hinter der Milch, die offene Sauce in der Tür und das Gemüse in der unteren Schublade haben etwas gemeinsam: Sie verschwinden leicht aus dem Blick. Meist fehlt nicht die gute Absicht, sondern eine kurze Information im richtigen Moment.

Beginne mit Lebensmitteln, die leicht vergessen werden

Du musst nicht sofort die ganze Küche erfassen. Starte mit Milchprodukten, Fleisch und Fisch, geöffneten Packungen, Fertiggerichten und spontanen Einkäufen ohne festen Plan. Dort bringt wenig Aufwand am meisten.

Nutze eine Zwei-Minuten-Routine nach dem Einkauf

  1. Räume die Lebensmittel an ihren Platz.
  2. Erfasse nur Produkte mit kurzer Haltbarkeit.
  3. Lege die Erinnerung so früh, dass Kochen, Einfrieren oder Teilen noch möglich ist.
  4. Stelle besonders dringende Produkte gut sichtbar hin.
Eine hilfreiche Regel: Kommt eine Erinnerung erst dann, wenn du das Produkt nicht mehr sinnvoll verwenden kannst, kam sie zu spät.

„Zu verbrauchen bis“ und „mindestens haltbar bis“ unterscheiden

Das Verbrauchsdatum betrifft die Sicherheit und sollte ernst genommen werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum beschreibt meist die Qualität. Danach muss ein Produkt nicht automatisch in den Müll — prüfe Verpackung, Geruch, Aussehen und Herstellerhinweise.

Nach Dringlichkeit statt alphabetisch ansehen

Eine alphabetische Liste hilft beim Suchen, nicht beim Entscheiden. Im Alltag ist eine kurze Ansicht „bald verbrauchen“ wichtiger. Sie zeigt sofort, was heute Teil einer Mahlzeit werden könnte.

Halte das System fehlertolerant

Es sollte auch nach einer Woche ohne Pflege noch nützlich sein. Verlange nicht für jeden Eintrag Foto, Preis und genaue Menge. Name, Datum und eine passende Erinnerung reichen meistens.

Ein einfacher Wochenrhythmus

  • Nach dem Einkauf kurz haltbare Produkte hinzufügen.
  • Unter der Woche „bald verbrauchen“ prüfen.
  • Vor dem nächsten Einkauf Kühlschrank und Gefrierfach ansehen.
  • Einmal pro Woche markieren, was verwendet oder entsorgt wurde.

Still Good soll dein Gedächtnis unterstützen, nicht neue Arbeit schaffen. Beginne mit wenigen gefährdeten Produkten und erweitere die Routine erst, wenn sie selbstverständlich geworden ist.

Wirf weniger Lebensmittel weg. Gib weniger Geld aus.

Still Good erinnert dich rechtzeitig an Ablaufdaten, solange du deine Einkäufe noch verwenden kannst.

Still Good im App Store laden